Die Herrenrunde am heiligen Antonius

„Psychologie ist aller Laster Anfang!“ Gerd grinst. Michael winkt ab. „Da hast du einige Buchstaben verwechselt. Psychopathie ist aller Laster Anfang!“ Alle lachen. Sie sitzen bei Michael im Wohnzimmer, um ihre allwöchentliche Herrenrunde abzuhalten. Inspiriert dazu hat sie ihr gemeinsamer Kultfilm „Die Zeitmaschine“, der auf einem Buch von H.G. Wells aus dem Jahre 1895 basiert und in den 1960er Jahren verfilmt worden war.

Vor vielen Jahren, als sie ihr Studium abgeschlossen hatten, begannen diese Treffen. Man erzählte sich aus den Erlebnissen der letzten Tage, hielt Kontakt zueinander. Zu Beginn noch als Quartett, nach dem Tod von Ben nur noch als Trio. Dritter im Bunde war Gabriel, ein Architekt, Vater zweier Kinder im Teenageralter und verheiratet mit einer Heilpraktikerin. Michael lebte in wilder Ehe mit einer ehemaligen Kommilitonin, beide Psychologen führten eine gemeinsame Praxis. Gerd war Single, freiberuflich als Journalist tätig – und Lästermaul aus Überzeugung, wie er betonte.

„Obwohl unsere Gesellschaft technisch immer höher entwickelt ist, drehen die Menschen immer mehr ab“, sagt Gerd. „Ist das Küchenphilosophie oder Zynismus?“, fragt Michael. Gabriel findet: „Du kennst ihn doch. Ein Zyniker vor dem Herrn und eigentlich dürfte er seinen Job gar nicht ausüben.“ Gerd grinst. „Natürlich, aber in all den Jahren als Journalist erlebt man so vieles, da muss man zynisch werden.“ Michael blickt ihn skeptisch an: „Hätte ich dazu nicht eher einen Grund?“

„Mir geht es halt auf die Eier, wenn die Leute, die bei dir anklopfen sollten, mir meine Zeit stehlen. Die nerven ewig und ich kann dann kein Geld verdienen. Manchmal regen die mich so auf, dass ich dann erstmal ein paar Stunden pausieren muss, um wieder einen klaren Kopf zu bekommen.“ Und dabei soll man nach Jahren nicht zynisch werden, denkt Gerd. „Weißt du, Michael, du bekommst von denen oder den Krankenkassen Kohle, wenn du ihnen zuhörst. Ich nicht!“

Früher war bei solchen Runden sporadisch auch gekifft worden, unterdessen gab es nur noch Rotwein aus der Karaffe. Das Rauchen, auch von Zigaretten, hatten sich nach dem Tod von Ben alle abgewöhnt. „Der Mensch ist eben ein Mensch“, sagt Gabriel. „Was soll er auch sonst sein, Klugscheißerschlaumeier?“ Michael gestikuliert beschwichtigend mit den Händen. „Sachte, Jungs. Sehr sachte!“ Gerd zuckt die Achseln, Gabriel trinkt einen Schluck vom Wein.

Vor einer Woche waren Salafisten in die Schlagzeilen geraten, weil eine kleine Gruppe von ihnen in Wuppertal mit Warnwesten und der Aufschrift „Shariah Police“ unterwegs waren. Sie sollten Menschen davor gewarnt haben, zu rauchen, zu trinken und sich zu offenherzig zu kleiden oder Diskotheken zu besuchen. Medial gesehen war es ein riesiger Erfolg. Sie hatten davon ein amateurhaftes Video produziert, es ins Internet gestellt und alle Medien sprangen fast schon panisch darauf an.

Sicherheitsbehörden, Innenministerien und sogar die Bundeskanzlerin hatten sich dazu geäußert. Gerd weiß, wie mediale Kampagnen ablaufen oder inszeniert werden können. Er mag diese radikalen Islamiten nicht, sie hatten schon Kollegen mit dem Tode bedroht. Dennoch, war er sich sicher, ist den Bärtigen die PR-Kampagne solide geglückt. Das Geld für die Warnwesten, etwas nächtliches Umherstreifen und die Zeit für die Produktion des Videos waren im Vergleich zu dem dadurch erreichten Medienrummel Peanuts, hat Gerd seinen beiden Kumpeln soeben erklärt.

Nachdem das Trio kurz abgeschweift war, ergänzt er nun: „Was ich nicht verstehe ist, wie sich dass dann in manchen Köpfen verselbständigt. Erklär mir das, Michael!“ Dieser schaut ihn an. „Ich bin Psychologe, kein Wahrsager, der auf Zuruf diagnostiziert. Und was meinst du konkret mit verselbständigen?“ Gerd erzählt davon, dass die Polizei am Morgen eine Pressemitteilung herausgegeben hat, in der sie darüber aufklärt, dass es in Stolberg keine Schariah-Polizei gebe. Tage zuvor noch hatte eine Meldung für Aufsehen gesorgt, dass die selbst ernannten Glaubens- und Tugendwächter auch in der Kleinstadt gesehen worden waren.

Einem Passanten sei dabei ein Auto aufgefallen, auf dem groß „Shariah Police“ gestanden habe. Medial machte es sofort die Runde, die echte Polizei ermittelte umfangreich, ob die Aussage der Wahrheit entsprach, bis sich dann herausstellte, dass der Wagen zu einem Rennstall und einem dazugehörigen Lackierbetrieb gehörte, der seinen Fahrzeugstross ähnlich amerikanischer Streifenwagen lackierte und folierte. Zum schwarzweißen Outfit gehörten auch Sheriffsterne sowie die Schriftzüge „Team Ring Police“ auf allen Fahrzeugseiten.

„Wie gesagt, ich wehre mich davor, hier auf Zuruf etwas zu analysieren, das ich nicht kenne“, sagt Michael. „Aber ich tippe auf zweierlei. Erstens: durch die vielen Berichte und die wachsende Furcht vor den angeblich allesamt ultrabösen Muslimen hat jemand überreagiert, sich mit den Medienberichten im Hinterkopf dann quasi bewusst verlesen – und fast schon panikartig die Polizei angerufen. Für uns scheint das auf den ersten Blick nicht logisch zu sein, für diese Person ist das allerdings sehr konkret. Punkt.“ Michael schaut sich um. Gabriel nickt.

„Und Zweitens?“, fragt Gerd. „Es war ein Schizophrener, der das Thema Islam, Salafismus und Schariah in seine Wahnvorstellungen eingebaut hat und beim Anblick des Wagens wirklich geglaubt hat, da fahre eine echte Scharia-Einheit durch Stolberg.“ Gabriel schaut ihn ungläubig an. „Versteh’ ich nicht! Schizos sind doch gespaltene Persönlichkeiten.“ Michael schüttelt den Kopf. „Das ist einer der am meisten verbreiteten Volksirrtümer. Menschen mit multiplen Persönlichkeitsstörungen – und die meinst du – sind nicht schizophren. Schizophrenie ist eine Krankheit, in denen der Mensch Wahnvorstellungen hat.“

„Ach!“, merkt Gabriel an. Gerd nickt. Er hat Michael deswegen vor Jahren einmal interviewt und ausführlich zum Thema recherchiert. „Schizophrene sind teilweise hoch intelligent. Aber sie können, falls ein Schub vorliegt oder die Krankheit schon ausgebrochen ist, bei bestimmten Vorfällen und Eindrücken nicht mehr rational denken. Sie leiden dann an Verfolgungswahn und, wie wir Fachleute es nennen, bauen Erlebnisse aus der Umwelt, bekannte Persönlichkeiten oder populäre Phänomene in diesen Wahn ein.“ Gabriel blickt ihn weiter fragend an.

„Nun, als das Telefon erfunden wurde, dachten viele Psychotiker, darüber würden sie ausgehorcht oder man erteile ihnen so auch Befehle. Ähnliches mit dem elektrischen Strom. Schizophrene dachten, über die Leitungen und den Strom oder durch die ersten Glühbirnen würden sie überwacht oder manipuliert. Immer, wenn es technische Neuerungen gibt oder etwas in den Medien groß die Runde macht, neigen Wahnkranke dazu, derlei einzubauen“, erläutert Michael.

Gerd nickt. „Gabriel, erinner’ dich doch an das Interview, das ich damals mit Michael geführt habe. Du hast es doch gelesen?“ Gabriel dämmert es. Damals war Michael weit über Deutschland hinaus mit einer Veröffentlichung in einer Fachzeitung bekannt geworden und viele Medien hatten ihn interviewt. Er hatte in dem Beitrag über Schizophrenie und Internet berichtet. „Stimmt. Das war der Text über den Kranken, der meinte, Bill Gates spreche mit ihm über seinen Browser und sein Betriebssystem.“

„Im Zeitalter der NSA-Enthüllungen gar keine so unrealistische Vorstellung“, lästert Gerd. Michael grinst. „Wenn jemand konkret unter einer paranoiden Psychose leidet, braucht er solche Berichte noch nicht einmal. Der Fall, den ich damals beschrieb, trug sich im Jahre 1999 zu, als wir noch mit 56K- oder ISDN-Modems surften und es für Privatpersonen noch keine wirklich erschwinglichen Flatrates gab. Ein Schüler dachte damals dennoch, Gates spioniere ihn auch ohne bestehende Internetverbindung, also sogar über das ausgeschaltete Modem und die toten Leitungen aus. Daran erkennt man den Wahn.“

Gerd erinnert sich an den Fall. Der Teenager dachte damals, dass Gates und dessen Mitarbeiter seine Festplattendateien stahlen oder diese zu seinen Ungunsten manipulierten. Zum Schutz davor löschte er zuerst einzelne, später mehrere Dateien auf dem Computer. Außerdem war er überzeugt davon, Microsoft habe ihm Viren auf die Festplatte platziert, um ihn auszuforschen oder ihn mit inkriminierenden Fundstücken zu erpressen. Später vermutete er, Gates persönlich erteile ihm Befehle dazu, sich umbringen zu müssen. Er tauschte Kabelverbindungen aus, kaufte sich mehrmals neue Modems und formatierte am Ende fast täglich die Festplatte neu. Nachdem das alles seinen Eltern aufgefallen war, wurde er eingewiesen.

„Damals“, fährt Michael fort, „war das Phänomen noch relativ neu. Heute, im Zeitalter der Flatrates, der Dauerreichbarkeit via Smartphone und Tablets, der Kommunikation über Skype, Whatsapp und Facebook oder nicht zuletzt der NSA erleben wir es viel stärker, dass Schizophrene sich über das Internet, die dazugehörige Technik, Apps oder Web 2.0-Anwendungen verfolgt und manipuliert fühlen und…“ Gabriel fällt ihm ins Wort: „Aber was hat das nun mit meiner Schariah-Polizei zu tun?“

„Die Angst vor Muslimen ist stark verbreitet und drängt sich Psychotikern geradezu auf, um in ihre Wahnvorstellung eingebaut, oder sagen wir: integriert zu werden.“ So weit hat uns die Integration also gebracht, denkt Gerd und grinst. „Das Thema Islam ist stark in den Medien präsent, ebenso die Salafisten und dann eben die tagelangen Berichte über die Schariah-Streifen. Es würde mich nicht wundern, wenn der- oder diejenige, der oder die in Stolberg aus der Ring- eine Shariah-Police machte, einen hübschen Dachschaden hat,“ erklärt Michael.

„Das erinnert mich an etwas“, unterbricht ihn Gerd. „Dass ich darauf damals nicht sofort gekommen bin!“ Gabriel und Michael schauen ihn fragend an. „Eigentlich hätte ich das seinerzeit erzählen sollen, aber ich war so im Stress.“ Gabriel sagt: „Dann erzähl’ es halt jetzt.“ Michael nickt. Und Gerd beginnt davon zu erzählen, wie vor Jahren die Neonazi-Szene sehr stark, aggressiv und militant war. Über sie und deren Gewalttaten sowie Aufmärsche war wiederholt in den Medien berichtet worden, teilweise auch übermäßig dramatisierend, als stünden die Rechten in der Region kurz davor, ein neues Terrorregime zu errichten.

„Damals riefen immer wieder Leute an, in der Redaktion, bei den Kollegen“, sagt Gerd. „Die Anrufer schilderten immer wieder, dass Nazis sie bedrohten. Das ging sogar so weit, dass eine Frau sich von einer kurdisch stämmigen Familie aus der Nachbarschaft bedroht fühlte und sie uns sagte, das seien Nazis. Die Polizei nahm ihre Anzeigen gar nicht mehr auf und legte einfach wieder auf, wenn sie die 110 anrief. Von dem Unfalltod des Sohnes eines anderen Nachbarn erzählte sie als Verfolgungsjagd. Nazis der Familie hätten ihn mit dem PKW von der Straße abgedrängt, so dass er sich um einen Baum wickelte.“

Gerd trinkt einen Schluck vom Wein, die anderen schauen ihn interessiert an. „Dabei hat es nie eine solche Verfolgungsjagd gegeben – übrigens stand die Familie, die sie für Nazis hielt, der kommunistischen PKK nahe. Der Junge war einfach zu schnell gefahren“, erzählt er weiter. „Glatteis, eine scharfe Kurve, rausgetragen und dann gegen einen Baum geprallt. Aber die Frau erzählte den Kollegen ihre Story mit einer solchen Überzeugung, dass sie ihr zuerst glaubten und zu recherchieren begannen. Als folgerichtig aber niemand darüber berichtete rief sie täglich an, besuchte sogar mal die Redaktion. Dabei bezichtigte sie Kollegen, mit den Nazis und den Bullen unter einer Decke zu stecken, weil sie den Fall verschweigen wollten. Tage später hörten wir, dass sie eingewiesen worden war.“

Michael kennt den Fall, aber seine ärztliche Schweigepflicht hindert ihn daran, dessen Fortsetzungen zu erzählen. „Eine andere Frau rief damals bei allen Lokalmedien und sogar einem Fernsehmagazin des Ersten an, weil sie sich von einer Nachhut alter SS-Soldaten bedroht sah. Die Frau hat sogar Antifagruppen kontaktiert, weil die etwas gegen diese SS-Truppe unternehmen müssten, fand sie. Die Tante, das wurde bald klar, hatte immer schon einen an der Klatsche gehabt, aber die Medienberichte hatten sie Glauben gemacht, dass sie tatsächlich von einer SS-Truppe bedroht würde.“

Gerd schildert, dass der Auslöser für ihren Wahn wohl das Entrümpeln der Garage gewesen sei. Dabei habe sie Nazidevotionalien und Literatur ihres Opas gefunden und alles zum Sperrmüll gelegt. Zufällig vorbeikommende Wanderer sahen das und sprachen sie darauf an. Für die Frau, fasst Gerd weiter zusammen, sei das eine Bedrohung gewesen, in die sie sich binnen weniger Tage hineinsteigerte und nachts rund um ihr Haus SS-Leute zu sehen glaubte, die sich wegen ihres Frevels rächen würden. „Aber die Wanderer – zufällig kannte ein Kollege einen davon – hatten ihr nur gesagt, dass es wertvolle Stücke seien, die nicht auf den Müll sondern in eine historische Sammlung gehörten“, sagt Gerd.

Auch diesen Fall kennt Michael. Die Dame war in intensiver Behandlung bei ihm gewesen. Aber auch das kann er nicht preisgeben. Allerdings weiß er, dass ihr Großvater tatsächlich in Seilschaften und Nachfolgeorganisationen von früheren SS-Soldaten verwickelt gewesen war. Weder das, noch die Erzählungen des Seniors, die Fundstücke, die Wanderer oder die Medienberichte, das weiß Michael heute auch, waren jedoch der Auslöser ihrer Phobie gewesen. Das alles war allerdings auf einmal so präsent für die Frau, denkt er verschmitzt, dass es sich zusammenfügte, als sie einen neuerlichen Krankheitsschub erlitt.

Denn Michael weiß auch: In ihrer ersten Erkrankungsphase im Vorfeld der Abiturprüfungen als Teenagerin waren es Nachrichtensprecher gewesen, von denen sie sich drangsaliert gefühlt hatte. „Wisst ihr, Jungs“, seufzt er, nachdem er diese Gedanken beiseite geschoben hat. „Manchmal wünsche ich mir eine Zeitmaschine.“ Gerd lacht. „Ich auch. Ich würde ins alte Rom reisen. Da soll es ja in Sachen Orgien drunter und drüber gegangen sein.“ Er grinst über beide Backen.

„Aber dein Schlaraffenland wäre wohl ein anderes!“ Michael blickt ihn mit großen Augen an. „Richtig! Was wäre das wohl für ein Gefühl, Hitler oder Stalin auf der Couch liegen zu haben und diagnostizieren zu dürfen, ob sie wirklich extrem bösartig waren oder nur Psychotiker, deren Verfolgungswahn untherapiert blieb und sie zu monströsen Menschheitsverbrechern werden ließ.“ Michael und Gerd prusten laut los, wobei Gerd fast noch seinen Rotwein verschüttet.

Gabriel sieht seine beiden Kumpel skeptisch an. „Zeitmaschinen gibt es aber nur in Büchern und Filmen!“ Der Kerl fährt auch alles gegen die Wand mit seiner Besserwisserei, denkt Gerd. Er spricht den Gedanken aber nicht aus, sondern nickt gemeinsam mit Michael, so, als würden sie Gabriels These als korrekt ansehen. Der nippt am Rotwein. Michael schaut auf das Plakat in seinem Wohnzimmer, das ein Bild von Dalí zeigt, auf dem ein Ross und Elefanten zu sehen sind, die auf langen und dünnen Beinen durch die Welt stelzen und eine nackte Frau transportieren. Vor ihnen kniet der heilige Antonius und reckt ihnen das Kreuz entgegen, als sei der Tross der Hölle entronnen.

Gerd grinst derweil gedankenverloren vor sich hin. Was würde Gabriel wohl dazu sagen, wenn er wüsste, dass ich mich regelmäßig mit seiner von ihm blind verehrten und heiß geliebten Heilpraktikerin treffe und wir dabei dann vögeln auf Teufel komm’ ’raus?, fragt er sich, freilich ohne es auszusprechen. Doch die Gedanken verdrängt er rasch wieder. Nicht auszudenken, denkt er, sollte einer der beiden meine Gedanken lesen können.

(C) Michael Klarmann, September 2014 (Inspiration)

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